Gräfin Fuchs und ihr Erbe

Vor 300 Jahren, anno 1719, übernahm Maria Karoline Gräfin von Fuchs-Mollard die Herrschaft Mannersdorf-Scharfeneck von ihrem verstorbenen Gatten Christoph Ernst. Die Gräfin sollte von da an die Geschicke der Herrschaft bis zu ihrem Tod 1754 leiten. Die 35 Jahre ihrer Regentschaft in Mannersdorf wurden zu einer barocken Glanzzeit, die bis heute in den vier Orten der Herrschaft prägende Spuren hinterließ. Maria Karoline war eine für ihre Zeit starke und selbstbewusste Frau, unter ihr wurden die Schlösser in Sommerein und Mannersdorf errichtet. Die Gräfin förderte das geistliche Leben im Kloster St. Anna in der Wüste und tätigte Stiftungen für die Pfarren. Während ihrer Regentschaft wurde das barocke Badegebäude errichtet, das zum Kurbad der Wiener Hofgesellschaft im 18. Jahrhundert wurde. Als Erzieherin, Obersthofmeisterin, enge Freundin und Vertraute von Maria Theresia hatte die Gräfin einen bedeutenden Einfluss am Wiener Hof. Die „liebe Füchsin“ wurde von Maria Theresia und ihrem Gefolge häufig in Mannersdorf besucht.

Die Ausstellung in der Edmund-Adler-Galerie im Barockschloss Mannersdorf führt die Besucher auch räumlich zurück in die Glanzzeit des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt stehen dabei das Leben und Wirken der Gräfin, ihre Herkunft und ihre Beziehung zu Maria Theresia. Was ist letztlich von diesem Erbe der Gräfin in Mannersdorf geblieben? 

Öffnungszeiten

27. Jänner - 10. März 2019

Jeden Sonntag 14:00-17:00 Uhr

 

Ausstellungseröffnung

Samstag, 26. Jänner 2019

Beginn 18:00 Uhr

 

Edmund-Adler-Galerie

Die Edmund-Adler-Galerie wurde 2006 in den historischen Räumen von Schloss Mannersdorf eingerichtet. Die museale Sammlung widmet sich dem Leben und Werk des akademischen Malers Edmund Adler (1876-1965), der in Mannersdorf seine Heimat fand.


Standort

Edmund-Adler-Galerie

Schloss Mannersdorf, 2. Obergeschoss

Hauptstraße 48

2452 Mannersdorf


Bildergalerie

Fotos: Michael Schiebinger